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1.Herren Kreisoberliga : LSG 1967 Ostrau – SV „Eintracht“ Gröbers 0:3

Der Punkt, an dem man einfach nur genießt

Das Auswärtsspiel bei der LSG 1967 Ostrau versprach im Vorfeld viel Brisanz, denn unsere Gastgeber wollten sich für die erlittene Niederlage mit 1:4 vor 2 Monaten auf unserem Gelände rehabilitieren. Beide Teams wiesen im Vorfeld ein Punktekonto von 21 Zählern auf (wir haben noch ein Nachholspiel), was nach hiesigem Meinungsvergleich locker für ein Verbleiben in der höchsten Spielklasse im Saalekreis reicht. Es war also letztendlich ein Prestigeduell um die interne Vormachtstellung. Demzufolge waren die Messer gewetzt für eine stichhaltige Veranstaltung.

Und am Ende wurde es – von der Kartenlage betrachtet – eine farbenfrohe Begegnung. Aber gehen wir chronologisch vor :

Die ersten 15 Spielminuten gehörten ganz eindeutig unserer Truppe. Was wir uns da bereits an Chancen herausspielten, das was allererste Sahne. Nur wollte uns zunächst nicht das Sahnehäubchen auf dem Cappuccino gelingen, denn unsere Torabschlüsse waren mehr kalter Kaffee, denn es fehlte diesen an Präzision und vor allem Schussstärke. Aber gut Ding will Weile haben. Und in der 14. Spielminute war dann Zeit für einen ersten starken Schluck Espresso , als Tom K. richtig geil einen toll platziert getretenen Eckball von Stas S. mit dem Kopf zur Führung einnetzte. In der Folge beherrschten wir weiterhin die Begegnung, wenngleich unsere Gastgeber etwas besser in das Spiel fanden. Einen  Kulminationspunkt erreichte die Partie in Spielminute 42. Denn zunächst konnte Ostrau sehr gefährlich unser Tor belagern und im Abschluss mit einem Lattentreffer glänzen , wobei sich der Ball in der Folge gen Torlinie senkte (ich mag nun wirklich nicht beurteilen, ob das Ding auf , hinter oder vor der Linie war). Gedankenschnell nahm unser Torwart Sebastian das Spielgerät auf und beförderte es in die gegnerische Hälfte. Hier wiederum war es Rico, der erneut per verlängertem Kopfball den Ball über den Torwart hinein ins Glück lupfte. Und rumms – stand es 0:2 . Das war ein tolles Halbzeitergebnis.

Abschnitt 2 halte ich ein wenig kürzer. Zusammengefasst spielte sich Folgendes ab :

Ostrau rannte – ein wenig kopflos – unsere Spielhälfte an. Wir verteidigten soweit es nötig war, ohne dass man das Gefühl hatte, hier brennt etwas an. Eigentlich gab es im 2. Spielabschnitt auch nur eine gefährliche Szene gegen uns. Im Gegenpart taten wir das Nötigste, um unseren Gegner in Schach zu halten. Naja – nicht ganz : denn in der 64. Spielminute packte Kevin W. wieder einmal sein Auge und seine Schussintelligenz aus und verpasste unseren Gastgebern mit einem 35-Meter Heber über den viel zu weit vor seinem Tor befindlichen Torwart mit dem 0:3 den Todesstoß. 

Der Rest ist kurz umrissen : viele Nickeligkeiten führten zu einer wahren Kartenflut, gekrönt mit jeweils einem Platzverweis gegen beide Teams. Am Ende setzten wir uns völlig verdient und deutlich durch und konnten unsere erlangte Vormachtstellung (gemeinsam mit Merseburg-Meuschau) in der sogenannten Hoffnungsrundenstaffel eindrucksvoll untermauern.

Nachlese :  Es ist eigentlich noch ein wenig verfrüht, da wir noch 5 Saisonspiele vor der Brust haben. Aber ich glaube es ist dennoch an der Zeit, der Mannschaft einmal ein Kompliment auszusprechen. Was man sich als Verantwortlicher einer Mannschaft wünscht ist der Zeitpunkt, wenn man sich an der Bank zurücklehnen kann und weiß, die Truppe wird ihren Job so erledigen, wie man ihn von ihr verlangt. Heute war es irgendwann in Spielhälfte zwei soweit , dass ich megastolz auf mein gesamtes Team war. Das war nicht nur das heutige Spiel, sondern die Summe aus den gezeigten Leistungen der letzten Monate. Die Jungs haben sehr viel dafür – vor allem im Training – investieren müssen. Denn Erfolg fällt nicht einfach vor die Füße – den muss man sich peu a peu erarbeiten –  konditionell, spielerisch und athletisch. 

Und genau deswegen endet der heutige Bericht nicht mit dem Standardspruch , sondern wie folgt :

Danke, meine 1. Herren !!!

 

 

 

2 Kommentare

  1. Norbert sagt:

    Danke Lothar für das Lob für die Mannschaft.

    Der Stolz für unsere Leistung ist das Ergebnis von deiner Trainerleistung. Du stellst uns Spiel für Spiel ein, gestaltest das Training facettenreich und hast ein Gespür zwischen klaren und aufbauenden Worten. Du hast uns als Mannschaft nie aufgegeben in schweren Zeiten wie die letzten Landesklasse-Spielzeiten.

    Wir sind deine Mannschaft und unser Erfolg ist Dein Erfolg.

  2. Neubi sagt:

    Verdienter wenn auch etwas zu hoch ausgefallener Sieg.
    Auf ein Neues nächste Saison ☺️

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