Satzung des SV „Eintracht“ Gröbers e.V.

zuletzt geändert am 28.03.2009
Tag der Eintragung: 24.08.2009
Amtsgericht Stendal (VR 20894)

§ 1 Name und Sitz

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Der Verein besteht als Sportgemeinschaft und trägt den Namen SV „Eintracht“ Gröbers e.V..
Er ist unter der Nummer VR 20894 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Stendal eingetragen.

Der Verein hat seinen Sitz in Gröbers.

§ 2 Ziele und Aufgaben

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Der Verein verfolgt als Ziel die Förderung und Pflege des Sports. Das Vereinsziel soll insbesondere durch folgende Mittel erreicht werden:

  • Sicherstellung eines regelmäßigen und vielseitigen Übungs- und Trainingsbetriebes aller vorhandenen Sektionen unter Leitung von dafür ausgebildeten Kräften
  • Teilnahme an Sportveranstaltungen und Wettkämpfen anderer Vereine und Organi­sationen
  • Vermittlung der Bedeutung des Sports für die Volksgesundheit sowie Berücksich­ti­gung der Bedingungen der Umwelt in der Region und der kommunalen Interessen
  • Unterstützung und Pflege der Kinder- und Jugendarbeit durch den Sport
  • Wahrung der sportlichen Ideale in der Öffentlichkeit.

Der Verein ist politisch sowie religiös neutral und gewährleistet die demokratische Mitbestimmung und Mitverantwortung seiner Mitglieder.

Der Verein ist grundsätzlich für alle Sportarten im Sinne des Amateurgedankens of­fen und bietet bei Bedarf für die Sport treibenden Mitglieder die Einrichtung entspre­chender Sektionen an.

§ 3 Gemeinnützigkeit

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Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3a Aufwandsentschädigung

Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Mitglieder ohne Funktion erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.

Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden. Ungeachtet dessen kann ein Pauschalbetrag für Mitglieder des Vorstandes oder des erweiterten Vorstandes gewährt werden. Die Entscheidung darüber trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbedingungen.

Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist dabei die Haushaltslage des Vereins.

§ 3b Haftung ehrenamtlich Tätiger

Ehrenamtlich Tätige haften für Schäden gegenüber den Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.

§ 3c Haftung des Vereins

Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden oder Verluste, die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen und Geräten des Vereins oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden oder Verluste nicht durch die Versicherungen des Vereins gedeckt sind.

§ 4 Mitgliedschaft in anderen Organisationen

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DDer Verein ist Mitglied des Landessportbundes Sachsen-Anhalt e.V. sowie des Kreis­sportbundes Saalkreis e.V. Er ist insoweit an die Satzung und Beschlüsse dieser Ver­einigungen gebunden.

Die einzelnen Sektionen des Vereins sind – soweit möglich – Mitglied in den jeweili­gen Fachverbänden.

§ 5 Rechtsgrundlage

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Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung und die Satzungen der in § 4 genannten Organisa­tionen ausschließlich geregelt.

§ 6 Gliederung im Innenverhältnis

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Der Verein gliedert sich im Innenverhältnis in Sektionen, die die ausschließliche Pflege einer bestimmten Sportart betreiben.

Jede Sektion kann je nach Anzahl, Alter und Geschlecht der Mitglieder in folgende Unterabteilungen gegliedert werden:

  • Kinderabteilungen für Kinder bis zum 14. Lebensjahr
  • Jugendabteilungen für Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren
  • Seniorenabteilungen für Erwachsene über 18 Jahre.

Jeder Sektion steht ein Leiter oder auch mehrere Leitungsmitglieder vor, die alle mit dieser Sportart zusammenhängenden Fragen auf Grund dieser Satzung und der Be­schlüsse der Mitgliederversammlung oder in Absprache mit dem Vorstand eigenver­antwortlich regeln und gestalten. Die eigenverantwortlichen Entscheidungen beschränken sich ansonsten auf die Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes (Organisation und Ablauf von regelmäßigem Training und Wettkampf), alle sonstigen Veranstaltungen sind von der eigenverantwortlichen Entscheidung ausgenommen.

Jedes Mitglied kann in beliebig vielen Sektionen Sport treiben.

§ 7 Mitgliedschaft

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Mitglied kann jede natürliche Person werden, wenn sie die Aufnahme in den Verein beantragt und durch ihre Unterschrift die satzungsmäßigen Bestimmungen aner­kennt.

Der Verein besteht aus Ehrenmitgliedern, ordentlichen Mitgliedern, jugendlichen Mit­gliedern und passiven Mitgliedern.

Die Mitgliedschaft wird durch Beschluss des Vorstandes erworben. Der Beschluss ist nur dann wirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied die festgesetzte Aufnahme­gebühr und den Mitgliedsbeitrag für mindestens den laufenden Monat bezahlt hat oder aber ihm durch Beschluss des Vorstandes Beitragsbefreiung erteilt wurde.

Natürliche und ebenso juristische Personen können nach Vereinbarung mit dem Vorstand des Vereins fördernde Mitglieder werden, wenn sie den Verein finanziell oder materiell unterstützen.

§ 8 Ehrenmitglieder

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Personen, die sich in besonderem Maße Verdienste für den Verein oder die Förde­rung des Sports erworben haben, können auf Vorschlag des Vorstandes durch Be­schluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder, sind aber von der Beitragszahlung befreit.

§ 9 Ordentliche, jugendliche und passive Mitglieder

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Ordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die aktiv am Vereinsleben und an den sportli­chen Veranstaltungen teilnehmen und die am 1. Januar des laufenden Geschäfts­jahres das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Jugendliche Mitglieder sind Mitglieder, die aktiv am Vereinsleben und an den sport­lichen Veranstaltungen teilnehmen und die am 1. Januar des laufenden Geschäfts­jahres das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Passive Mitglieder sind Mitglieder, die sich nicht selbst aktiv für den Verein enga­gieren, aber im Übrigen die Interessen des Vereins fördern.

§ 10 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

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Über den schriftlichen Antrag zur Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Lehnt der Vorstand die Aufnahme ab, so kann der Antragsteller hiergegen Berufung zur Mitgliederversammlung einlegen. Diese ent­scheidet mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig.

Der Übertritt vom ordentlichen in den passiven Mitgliederstand oder umgekehrt muss dem Vorstand bis spätestens 31.12. des laufenden Geschäftsjahres mitgeteilt wer­den. Er ist wirksam ab 01.01. des folgenden Geschäftsjahres.

Die Mitgliedschaft endet:

  • durch Tod
  • durch schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärten Austritt unter Einhaltung der Kündigungsfrist von einem Monat jeweils zum Schluss eines Kalenderhalbjahres
  • durch Ausschluss.

Der Ausschluss erfolgt nur:

  • wenn das Vereinsmitglied trotz erfolgter Mahnung mit der Bezahlung von 3 Monats­beiträgen im Rückstand ist,
  • wenn wiederholt in grober Weise gegen die Satzung oder die Interessen des Ver­eins verstoßen wurde,
  • wenn unehrenhaftes Verhalten des Mitglieds innerhalb oder außerhalb des Vereins­lebens gegen die ungeschriebenen Gesetze von Sitte und Anstand ver­stößt oder grob unsportliches und unkameradschaftliches Verhalten vorliegt
  • wenn aus sonstigen schwerwiegenden Gründen die Vereinsdisziplin beeinträchtigt wurde.

Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet zunächst der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Vor Entscheidung des Vorstandes ist dem Mitglied unter Setzung einer Frist von mindestens zwei Wochen Gelegenheit zu ge­ben, sich zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern. Der Ausschließungsbeschluss ist dem Mitglied unter eingehender Darlegung der Gründe durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.

Gegen den Beschluss ist die Berufung zur Mitgliederversammlung zulässig. Diese muss innerhalb eines Monats nach Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. In der Mitgliederversammlung ist dem Mitglied Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben.

Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Das auszuschließende Mitglied ist dazu 2 Wochen vorher einzuladen.

Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitglied­schaftsverhältnis, wobei der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforde­rungen unbeschadet bleibt. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

§ 11 Rechte und Pflichten der Mitglieder

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Ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder, jugendliche Mitglieder ab vollendetem 16. Lebensjahr sowie passive Mitglieder mit einer ununterbrochenen Mitgliedschaft von mindestens einem Jahr haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

Fördernde Mitglieder haben weder aktives noch passives Wahlrecht.

Alle Mitglieder haben das Recht, dem Vorstand, dem erweiterten Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten. Sie sind berechtigt, an allen Veran­staltungen des Vereins teilzunehmen.

Alle Mitglieder haben das Recht, sich in der von ihnen gewählten Sportart im Übungs- und Trainingsbetrieb zu betätigen, an organisierten Wettkämpfen teilzunehmen und die vereinseigenen Einrichtungen und Sportgeräte unter Beachtung der Geräteord­nung zu benutzen. Alle aktiven Mitglieder haben das Recht, die Übungsstätten des Vereins nach Absprache unter Beachtung der Hausordnung und sonstigen Anord­nungen zu benutzen.

Alle aktiven Mitglieder haben das Recht, bei besonderem sportlichen Leistungsver­mögen gefördert zu werden. Alle aktiven Mitglieder haben das Recht, bei Sportunfällen den vereinbarten Ver­si­cherungsschutz in Anspruch zu nehmen.

Die für den Verein ehrenamtlich tätigen Mitglieder haben das Recht auf Ersatzan­spruch für alle tatsächlich entstandenen Auslagen.

Alle Mitglieder sind verpflichtet,

  • die Ziele des Vereins und die Ideale des Sports nach besten Kräften zu fördern,
  • das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,
  • den durch Beschluss der Jahreshauptversammlung festgelegten Mitgliedsbeitrag regelmäßig und pünktlich zu entrichten.
§ 12 Aufnahmegebühr und Jahresbeitrag

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Der Verein erhebt eine Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag, deren Höhe durch die Mitgliederversammlung entschieden wird.

Neu eintretende Mitglieder werden erst dann aktive oder passive Mitglieder mit allen Rechten und Pflichten, wenn die Aufnahmegebühr vollständig entrichtet ist. Der Mitgliedsbeitrag bei Neueintritt ist erstmalig ab dem Eintrittsmonat fällig. Aus­nahmen kann der Vorstand gewähren.

Der erweiterte Vorstand hat das Recht, ausnahmsweise bei Bedürftigkeit die Auf­nahmegebühr ganz oder teilweise zu erlassen, sie zu stunden oder Ratenzahlungen zu bewilligen. Das Recht zu den gleichen Maßnahmen steht dem erweiterten Vor­stand unter denselben Voraussetzungen auch bezüglich des Jahresbeitrages zu.

Bis zum 1.5. des Geschäftsjahres haben alle Mitglieder mindestens die Hälfte des Jahresbeitrags zu entrichten. Der gesamte Jahresbeitrag ist bis spätestens 1.9. des laufenden Jahres zu bezahlen.

Die aktive Sportbeteiligung kann durch den erweiterten Vorstand vor Bezahlung des halben Jahresbeitrags untersagt werden. Der Beitrag ist für das jeweilige Kalenderhalbjahr (gemäß § 10) zu zahlen, wenn ein Mitglied während des Jahres austritt, ausgeschlossen wird. Ausnahmen hiervon kann der erweiterte Vorstand zulassen.

§ 13 Organe des Vereins

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Die Organe des Vereins sind:

  • der Vorstand
  • der erweiterte Vorstand
  • die Mitgliederversammlung

Die Mitgliedschaft zu einem Organ des Sportvereins ist ein Ehrenamt. Eine Ver­gü­tung barer Auslagen findet daher nur nach Maßgabe besonderer Beschlüsse einer ordentlichen Mitgliederversammlung statt.

§ 14 Der Vorstand

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Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB setzt sich zusammen aus:

  1. dem 1. Vorsitzenden
  2. dem 2. Vorsitzenden
  3. dem Kassenwart
  4. dem Schriftführer

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich von je 2 Vorstandsmitgliedern gemeinsam vertreten. Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Ihm obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vereinsbeschlüsse.

Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein nicht mit mehr als 1.000,00 EUR belasten, ist sowohl der 1. Vorsitzende als auch der 2. Vorsitzende allein bevoll­mächtigt. Die Vollmacht des 2. Vorsitzenden gilt im Innenverhältnis jedoch nur für den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden.

Der Kassenwart verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.

Im Innenverhältnis bedürfen Zahlungsanweisungen der Unterschrift des Kassenwarts und eines weite­ren Vorstandsmitgliedes. Bei einer Kassenrevision sind alle Ausgaben durch Belege nachzuweisen.

Der Schriftführer führt in den Vorstandssitzungen sowie den Mitgliederversamm­lungen die Protokolle, die er bezüglich ihrer Richtigkeit zu unterschreiben hat. Er hat am Ende eines jeden Geschäftsjahres einen schriftlichen Jahresbericht vorzulegen, der in der Jahreshauptversammlung zu verlesen ist. Im Falle der Verhinderung über­nimmt ein vom geschäftsführenden Vorstand zu bestimmendes Mitglied die Proto­kollführung.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt.

Er bleibt jedoch so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Die Wiederwahl des Vorstandes ist unbegrenzt möglich.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzen­den und bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden einberufen werden.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder an­wesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit muss der 1. bzw. der 2. Vorsitzende binnen drei Tagen eine 2. Sitzung mit derselben Tagesordnung einberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig. In der Einladung zu der 2. Versammlung ist auf diese besondere Beschlussfähigkeit hinzu­weisen.

Der Vorstand fasst die Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen.

Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung die Stimme des 2. Vorsitzenden.

Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen Ersatzmann bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu bestellen. Das ausscheidende Vorstandsmitglied hat einen Anspruch auf Entlastung.

Die Mitglieder des Vorstandes haben das Recht, an allen Versammlungen der Sekti­onen teilzunehmen und das Wort zu ergreifen.

§ 15 Der erweiterte Vorstand

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Dem erweiterten Vorstand gehören die Vorstandsmitglieder und die Sektionsleiter der im Verein betriebenen Sportsektionen an. Er ist für die in der Satzung nieder­gelegten und für die ihm von der Mitgliederversammlung übertragenen Aufgaben zu­ständig.

Der erweiterte Vorstand fasst seine Beschlüsse in Sitzungen, die vom 1. Vorsitzen­den und bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden einberufen werden. Be­schlussfähigkeit ist gegeben, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit richtet sich die Einberufung zu einer 2. Sitzung mit besonderer Beschlussfähigkeit nach denselben Regeln wie bei der Einberufung der Vorstands­sitzung.

Bei Ausscheiden eines der Mitglieder aus den Reihen der Sektionsleiter ernennt der erweiterte Vorstand von sich aus einen Ersatzmann bis zur nächsten Wahl des je­weiligen Sektionsleiters.

Über den Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein nicht mit mehr als 3.000,00 EUR belasten, sowie über Dienstverträge beschließt der erweiterte Vor­stand.

§ 16 Die Sektionsleitungen

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Die Sektionsleitungen werden für jede im Verein betriebene Sportart gebildet. Sie werden für die Dauer von zwei Jahren von den Mitgliedern der jeweiligen Sektion gewählt und setzen sich zusammen aus dem Sektionsleiter, seinem Stellvertreter, dem Kassierer, dem Jugendleiter und ggf. weiteren Mitarbeitern, denen feste Auf­gaben übertragen werden.

Ihre Aufgabe ist es, die Richtlinien für die sportliche Ausbildung der jeweiligen Sport­sektion zu bestimmen, die Übungs- und Trainingsstunden anzusetzen und die vom zuständigen Fachverband gefassten Beschlüsse innerhalb des Vereins zu verwirk­lichen.

Die Sektionsleitungen berufen einmal jährlich, jeweils zeitlich vor der Jahreshaupt­versammlung des Vereins, eine Jahresversammlung ein. Pflichtbestandteil die­ser Versammlung ist die Berichterstattung des Sektionsleiters.

Für die Einberufung der Sektionsversammlungen sowie für die Durchführung der Wahlen gelten die jeweiligen Regelungen des Vorstandes sinngemäß.

Über die durchgeführten Wahlen und Jahresversammlungen ist ein Protokoll zu erstellen und dem Vereinsvorstand vorzulegen.

§ 17 Die Mitgliederversammlung

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Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Sportvereins und ist mindes­tens einmal jährlich im ersten Quartal des Kalenderjahres als so genannte Jahres­hauptversammlung durch den Vorstand einzuberufen.

Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der vorläufig festgesetzten Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei Wochen schriftlich einzuladen. Die Einberufung erfolgt durch den 1. bzw. 2. Vorsitzenden durch Veröffentlichung im amtlichen Aushang der Gemeinde. Anträge zur Tagesordnung sind 10 Tage vor der Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.

Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einbe­rufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn ein Viertel der stimmberechtigten Mitglie­der dies unter Angabe der Gründe schriftlich verlangt. In diesem Falle sind die Mit­glieder unter Bekanntgabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von min­destens einer Woche einzuladen.

Die Mitgliederversammlungen des Sportvereins sind ohne Rücksicht auf die Zahl ihrer erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

§ 18 Aufgaben der Mitgliederversammlung

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Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

  1. die Wahl der Vorstandsmitglieder
  2. die Bestätigung der Sektionsleiter
  3. die Wahl von zwei Kassenprüfern auf die Dauer von vier Jahren. Die Kassenprüfer haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit, mindestens aber einmal im Jahr zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten
  4. die Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts des Vorstandes, des Prüfungsberichts der Kassenprüfer und Erteilung der Entlastung
  5. Aufstellung des Haushaltsplanes
  6. Ernennung von Ehrenmitgliedern
  7. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und alle sonstigen ihr vom Vorstand unterbreiteten Aufgaben sowie die nach der Satzung übertra­genen Angelegenheiten
  8. Bestimmung der Grundsätze für die Beitragserhebung im neuen Ge­schäftsjahr
  9. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
§ 19 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

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Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende, bei seiner Ver­hinderung der 2. Vorsitzende, bei Verhinderung beider ein vom 1. Vorsitzenden bestimmter Stellvertreter, der dem erweiterten Vorstand ange­hört.

Die Mitgliederversammlungen sind ohne Rücksicht auf die Zahl ihrer erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlungen fassen ihre Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehr­heit der abgegebenen Stimmen, es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Die Stimmabgabe kann nur persönlich erfolgen, eine Vertretung ist unzulässig.

Die Beschlussfassung erfolgt durch offene Abstimmung mittels Handzeichen, soweit nicht gesetzliche Bestimmungen oder die Satzung dem entgegenstehen.

Die Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer erfolgt geheim, wenn dies von einem Mitglied beantragt wird, ansonsten durch offene Abstimmung.

Für die Wahl der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer ist die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültigen abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Ergibt der zweite Wahlgang abermals Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

Bewerben sich mehr als zwei Personen für die zuvor aufgeführten Ämter und er­reicht keine die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, so findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, die im ersten Wahlgang die meisten gültig abgegebenen Stimmen erzielt haben. Im zweiten Wahlgang ist gewählt, wer die meisten gültig abgegebenen Stimmen auf sich vereinen kann. Ergibt der zweite Wahlgang Stimmengleichheit, so entscheidet das Los.

§ 20 Beurkundung von Beschlüssen; Erstellen von Niederschriften

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Die Beschlüsse des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes und der Mitgliederver­sammlungen sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 21 Satzungsänderung

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Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen Stimmen.

§ 22 Vereinsvermögen

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Alle Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins werden ausschließlich zur Errei­chung des Vereinszweckes verwendet. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 23 Vereinsauflösung

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Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wo­bei drei Viertel der abgegebenen Stimmen für die Auflösung stimmen müssen.

Die Mitgliederversammlung ernennt zur Abwicklung der Geschäfte drei Liquidatoren.

Bei Auflösung des Vereins, bei seinem Erlöschen oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins, soweit es die eingezahlten Kapitalanteile der Mitglieder und den gemeinen Wert der von den Mitgliedern geleisteten Sachein­lagen übersteigt, an die Gemeinde Gröbers, die es ausschließlich und unmittelbar für die Förderung des Jugend- und Breitensports in der Gemeinde zu verwenden hat.

Satzung zuletzt geändert mit Beschluss der Mitgliederversammlung am 28.03.2009
eingetragen beim Amtsgericht Stendal am 24.08.2009